Matthew Strauss – Consultant seit 2010, Partner seit 2016 und Gesellschafter seit 2026

30 Jahre – Matthew Strauss – Wenn sich die Welt öffnet

Im April 2010 reiste ich zum ersten Mal als neuer ARGOnaut von Budapest nach Wien. Kurz zuvor war ich als Managing Partner für Ungarn ins Unternehmen eingestiegen und fuhr zu einem Strategietreffen in das ARGO headquarter. Bis heute erinnere ich mich an das Gefühl, als ich die Grenze Richtung „Westen“ nach Österreich überquerte: Meine Welt öffnete sich, neue Abenteuer und Erfahrungen lagen vor mir.

In meinem Leben hatte es schon viele solcher Momente gegeben. Jede Erfahrung öffnet uns neue Perspektiven, wenn wir aus ihr lernen. Nach 18 Jahren in derselben Kleinstadt mein Zuhause zu verlassen, um zu studieren, war einer dieser Momente. Die USA 1995 zu verlassen, um in Südkorea Englisch zu unterrichten, war ein besonders großer. Der Umzug nach Ungarn 1997 war ein weiterer. Zu heiraten und Vater zu werden, war enorm.

Der Wechsel zu ARGO war jedoch anders. Obwohl ich bereits einige Trainings im Unternehmenskontext durchgeführt hatte, hatte ich den Großteil der vergangenen 15 Jahre als Lehrer gearbeitet. Und obwohl ich das Unterrichten liebte, hatte ich es nie wirklich als meinen Beruf betrachtet. Zu ARGO zu kommen, bedeutete mehr, als mich für einen Beruf zu entscheiden: Ich entschied mich für eine völlig neue Welt.

Wie neu diese Welt sein würde, hätte ich nicht ahnen können! Schon wenige Monate nach meinem Einstieg begleitete ich einen Veränderungsprozess in London. Innerhalb eines Jahres leitete ich Workshops in der Slowakei und in Rumänien. Nach drei Jahren hatte ich Workshops in zahlreichen Ländern und Branchen durchgeführt. In meinen inzwischen 16 Jahren bei ARGO hatte ich die Freude, mit Führungskräften und Teams in mehr als 30 Ländern zu arbeiten: vom Norden Kanadas bis in den Süden Brasiliens, von Kalifornien bis nach Dubai, Indien, China und Singapur.

Doch dann geschah etwas Interessantes. Je mehr sich mein Denken durch die Welt und diese Erfahrungen öffnete, desto kleiner und vertrauter begann sich diese Welt anzufühlen. Je mehr ich lernte, je sicherer ich mich zwischen diesen Kulturen bewegte und je offener, bescheidener und neugieriger ich wurde, desto mehr Gemeinsamkeiten zeigten sich. Wir alle sehnen uns nach Zugehörigkeit, Sinn und einem Ziel. Wir alle wollen gute Arbeit leisten, auf die wir stolz sein können – unabhängig vom Land, der Branche oder dem Produkt.

Ich finde es immer noch erstaunlich, Teams-Meetings mit Kunden in Finnland, Deutschland, Italien, Österreich und Indien zu erleben oder Online-Veranstaltungen mit Teilnehmenden von drei oder vier Kontinenten durchzuführen. Ich bin unseren ARGO-Gründern, die heute meine Partner sind, zutiefst dankbar für diese Chance. Ebenso dankbar bin ich unseren Kunden und all den Menschen und Teilnehmenden, die meine Lehrmeister waren.

Ist das also letztlich eine Geschichte darüber, wie sich die Welt für mich öffnet – oder wie ich mich der Welt öffnete? Vielleicht beides. Und für beides: Danke.

 

ARGO schafft Räume, in denen Wachstum über Kulturgrenzen hinweg möglich wird.