Als ich 2012 zur ARGO gekommen bin als Junior Consultant, wurde mir gesagt, dass sich meine Aufgaben zunächst mehr auf Projektmanagement und Konzepterstellung beziehen würden und Moderationen erst später dazukommen werden. Relativ schnell wurde jedoch klar, dass dieser geplante und vorsichtige Weg nicht in die ARGO Realität passt.
Nach dem ersten Training, welches ich halten durfte – eine gut vorbereitete Management Academy im Industriebereich mit durchaus anspruchsvollen Teilnehmer*innen – verriet mir Dieter Bernold im Nachhinein, dass er in Abstimmung mit dem langjährigen Kunden darauf vorbereitet gewesen war, dem Kunden die Kosten für das Training voll zu erstatten, wenn die Rückmeldungen kritisch gewesen wären. Sie waren es nicht und so durfte ich fortfahren mit den Trainings 😊
Als nächstes ist ein Kollege krankheitsbedingt ausgefallen als wir gerade ein größeres Change-Projekt am Laufen in der Slowakei hatten. Ich bin eingesprungen. Die Fahrt dahin im Auto des Kollegen, da ich zur damaligen Zeit noch keine eigenes Dienstfahrzeug hatte, war bereits recht abenteuerlich – mehr mag ich hier gar nicht sagen ;). Die Durchführung des Workshops für mich als damals unerfahrenen Berater noch viel mehr. Die Vorbereitung mit Dieter Bernold war umsichtig und auch mit überraschenden Tipps: „Falls gar nichts mehr geht, mach die Stolpersteinanalyse, das bringt sie immer weiter!“. Auch dazu ist es nicht gekommen, obwohl mich der Workshop einiges an Nerven gekostet hat.
Was ich damit aber sagen möchte ist, in der ARGO gibt es ein informelles Motto, welches gelebt wird und sich in vielem zeigt: „Mut findet Respekt!“. Dieses Motto habe ich ebenso bei Bernhard Gattermeyer, Barabara Thoma und Ron Thoma erlebt, auch wenn sie die beiden Beispiele auf Dieter Bernold beziehen: Das Zutrauen, das Supporten und auch die Bereitschaft, im Ernstfall Scheitern mitzutragen, haben mich sehr beeindruckt, geprägt und Entwicklung möglich gemacht und gefördert.
ARGO lebt mit dem Motto „Mut findet Respekt“ eine Fehlerkultur, die Wachsen und Innovation von Beginn an gefördert haben.