„ARGO ist für mich und die Führungsmannschaft der Liwest untrennbar mit Traunkirchen verbunden – und zwar nicht mit „schönes Hotel, netter Workshopraum“, sondern mit diesem Outdoor-Planspiel, bei dem jedem Teilnehmer nach fünf Minuten klar ist: Ah! Okay… So arbeiten wir also wirklich zusammen, wenn’s ungemütlich wird! 😄
Wir sind mit der gesamten Führungsmannschaft und unseren Prozessmanager*innen angetreten, motiviert, geschniegelt, mit dem festen Glauben: „Passt schon, wir haben Prozesse.“ Und dann kamen die Aufgabenstellungen – gemeinsam lösen, unter Zeitdruck, mit begrenzten Ressourcen, mit Abstimmung, die sich plötzlich nicht mehr „strategisch“ anfühlt, sondern eher wie: „Wer weiß eigentlich, wer gerade entscheidet?“
Und da hat ARGO – allen voran Bernhard Gattermeyer – nicht lange theoretisiert, sondern uns das System gnadenlos vor die Füße gelegt: Unsere Pain Points im Prozessmanagement waren nicht mehr „Theorie“, sondern standen schwitzend neben uns und wollten jetzt bitte mitgetragen werden. Schnittstellen wurden zu echten Stolperfallen, Verantwortlichkeiten plötzlich laut, sichtbar und manchmal ein bisschen chaotisch.
Aber – und das ist das Überdauernde – es blieb nicht bei „Aha, wir haben Baustellen“. Es zeigte auch ziemlich schnell, was an uns gut ist, wenn wir’s ernst meinen. Honest learning in the open air.
Bestes Beispiel: die Kugelbahn. Dieses eigentlich einfache Ding stand sinnbildlich für alles: planen, abstimmen, testen, nachjustieren – oder halt einfach machen, lernen, besser werden. Und dann haben wir nicht nur „funktioniert“, sondern gleich den Rekord gesprengt. Nicht, weil wir plötzlich perfekte Prozesse hatten, sondern weil wir als Team diesen einen Moment erwischt haben, in dem Fokus, Tempo und Zusammenarbeit klick gemacht haben. So ein „Okay, jetzt läuft’s“-Moment, den man selten vergisst.
Und dann natürlich: das Floß. Laut Plan hätte es ordentlich, geradlinig und „prozesskonform“ werden sollen. Wurde es nicht. Wir haben gebaut – anders als vorgesehen, mit pragmatischen Abkürzungen, kreativen Entscheidungen und dem typischen Mix aus „Das wird schon“ und „Warum machen wir das eigentlich so?“ Und genau das ist der Punkt: Es schwamm. Es ging nicht unter. Und ganz ehrlich – vielleicht schwamm es gerade deswegen.
Wenn ich heute an ARGO denke, denke ich nicht an Methoden oder Modelle. Ich denke an Traunkirchen, an dieses sehr ehrliche Lernen unter freiem Himmel – und an ARGO, die uns nicht erklärt haben, wie’s sein sollte, sondern uns erleben ließen, wie’s ist. Mit einem Schmunzeln, aber auch mit Wirkung.
Und das sagt für mich ziemlich viel über ARGO aus: Sie halten dir den Spiegel hin – aber so, dass du danach nicht nur klüger bist, sondern auch irgendwie mehr Team. 😉“
ARGO bedeutet gemeinsames Lernen im Erleben – Teambuilding inklusive!